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Laufende Projekte

1. PACH-Forschungstagung

Freitag, 19. Mai 2017, 9.30 bis 16.00 Uhr,
Volkshaus Zürich

Zielgruppe: Hauptsächlich Pflegeeltern und Fachpersonen aus dem Kindesschutzbereich

Inhalt: Was brauchen Pflegeeltern und Fachleute, um Kindern in Pflegefamilien die besten Entwicklungschancen bieten zu können? Und wie können sie Pflegekinder in schwierigen Übergängen unterstützen? Auf solche Fragen versucht die einschlägige Forschung Antworten zu finden.

In den letzten Jahren stammten die Forschungsergebnisse vor allem aus dem nahen Ausland. So freuen wir uns besonders, an dieser Tagung aktuelle Befunde der Schweizerischen Pflegekinderforschung präsentieren zu können: Drei Organisationen – PACH Pflege- und Adoptivkinder Schweiz, das Marie Meierhofer Institut für das Kind (MMI) und die KJPK (Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik des Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel) – stellen eigene und andere Projekte vor.

Ziel ist es, den Dialog zwischen Forschenden und direkt Beteiligten zu ermöglichen. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Gelegenheit, Ergebnisse und Fragen in kleinen Gruppen zu diskutieren und mit ihrer Praxis in Bezug zu setzen. Speziell möchten wir auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den aufgeführten Studien einladen.

Kosten: 150 CHF für Fachpersonen, 50 CHF für Pflegeeltern; für Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studien ist die Tagung gratis
Anmeldung: Hier geht’s zum Anmeldeformular; Anmeldeschluss: 8. Mai 2017

Download Flyer (PDF)

Bestandsaufnahme: Wie viele Pflegekinder leben in welchen Pflegeverhältnissen in der Schweiz?

Wie viele Autos auf unseren Strassen fahren, sagt uns regelmässig das Bundesamt für Statistik. Wie viele Pflegekinder es in der Schweiz gibt, wissen wir allerdings nicht genau – es gibt keine gesicherten aktuellen Zahlen. Ein grosses Versäumnis, findet PACH. So hat unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Nicolette Seiterle Zahlen und Fakten zu Pflege- und Heimkindern in der Schweiz erhoben, zum Beispiel  zu den Pflegeverhältnissen, in denen sie leben. Denn der Pflegekinderbereich in der Schweiz ist geprägt von einer Vielfalt verschiedenster Formen und Organisationen von Pflegeverhältnissen. Ebenfalls hat sie sich mit den unterschiedlichen Strukturen in der Romandie und der Deutschschweiz auseinandergesetzt.

Download Bericht (PDF)

«Verletzbar durch erworbene Elternschaft»

Dass und wie Kinder durch ihre Eltern leiden, ist bekannt und erforscht. Im Zusammenleben von Kindern und Eltern können aber auch die Eltern emotional verletzt werden. Das ist ein wenig thematisiertes, eher tabuisiertes Thema, das Yvonne Gassmann untersucht hat: Erstens hat sie analysiert, welche Ursachen dazu beitragen können, dass man sich als Pflegemutter oder Pflegevater, Adoptivmutter oder Adoptivvater verletzt fühlt. Und zweitens hat sie sich die Frage gestellt, in welchem Kontext solche Verletzungen stattfinden. Drittens hat sie erfasst, welche Balancen die befragten Eltern leisten, um mit möglichen Verletzungen umzugehen und zu welchen Konsequenzen diese Strategien führen.

Download Management Summary (PDF)