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Aufwachsen bei Oma und Opa oder Tante und Onkel

Wenn Verwandte ein Kind in Pflege nehmen

Freitag, 3. November 2017
9.30–16.30, Zürich

Zielgruppe: Pflegeeltern, die ein Kind aus dem familiären Umfeld aufgenommen haben.

Inhalt: Grosseltern, Tanten oder Onkel, die ein verwandtes Kind in Wochen- oder Dauerpflege aufnehmen, verstehen sich oft nicht als Pflegeeltern, genauso wenig, wie sich ihre Enkel bzw. Nichten oder Neffen als Pflegekinder bezeichnen. Verwandtschaftliche Pflegeverhältnisse ergeben sich meist aus einer Notsituation im familiären Umfeld. Liebe zum verwandten Kind, Verpflichtungsgefühl, Erwartungen des Familienverbandes oder die Überzeugung, dass eine Fremdplatzierung nicht in Frage kommt, spielen eine wichtige Rolle. Wir fragen uns: Welche Vorteile bieten Pflegeverhältnisse in der Familie? Wo liegen ihre Ressourcen? Was heisst es z.B. für Grosseltern, ihre Rolle als Freizeit-Oma oder -Opa zu verlieren? Wie geht es dem Kind in diesem Spannungsfeld?

Ziele:

  • Besonderheiten sowie Stärken und Schwächen verwandtschaftlicher Pflegeverhältnisse kennen.
  • Sich der Vor- und Nachteile bewusst werden, die der Entscheid mit sich gebracht hat.
  • Beispiele kennen, wie die Stärken genutzt werden können, damit das (Enkel-)Kind von den Vorteilen seines Aufwachsens bei Verwandten profitieren kann.

Methoden: Erfahrungsaustausch und persönliche Fragestellungen. Arbeiten mit dem «Kleinen Ratgeber für Verwandtenpflegeeltern» (von Jürgen Blandow)

Leitung: lic. phil. Barbara Raulf, Sozialpädagogin, Mitarbeiterin PACH; lic. phil. Diana Joss, Sozialpädagogin und Supervisorin BSO, Mitarbeiterin PACH

Kosten: Einzelpersonen CHF 120, Paare CHF 200 (Pausengetränkeinbegriffen)
Kursgrösse: 6–10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Anmeldung: Hier geht’s zum Anmeldeformular; Anmeldeschluss: 20. Oktober 2017