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Biografiearbeit mit Pflegekindern

Lebensbuch und Schatzkiste

Freitag, 16. Juni 2017
9.30–16.30, Zürich

Zielgruppe: Pflegemütter und Pflegeväter

Inhalt: Biografiearbeit ist eine Methode, Pflegekindern den Zugang zu ihrer Geschichte zu ermöglichen und sie so in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, brauchen Antworten auf ihre zentralen Fragen: Woher komme ich? Warum kann ich nicht bei meinen Eltern leben? Warum können sie nicht für mich sorgen? Was ist passiert? Muss ich mich für meine Herkunft und Vergangenheit schämen? Zu wem gehöre ich überhaupt? Dieser Kurs soll eine Ermutigung sein, den Schritt zum biografischen Arbeiten mit Pflegekindern zu wagen. Er soll Pflegeeltern bestärken, die Suche nach den biografischen Informationen aufzunehmen und die Geschichte zusammen mit dem Kind Stück für Stück zusammenzutragen.

Pflegekinder sind darauf angewiesen, dass ihre Pflegeeltern mit ihnen über ihre Herkunft sprechen, dass diese mit ihnen und für sie prägende Ereignisse festhalten und wichtige Gegenstände aufbewahren. Wenn Pflegeeltern den Kindern helfen, fehlende Teile aus ihrem Lebenslauf aufzuspüren und Lücken zu schliessen, wird ihre Reise zum eigenen Ich – ihre Identitätsfindung – leichter.

Ziele:

  • Hilfsmittel und Arbeitsmethoden der Biografiearbeit kennen und anwenden.
  • Einen konkreten Einblick gewinnen in die Gestaltung eines «Lebensbuches».
  • Informationslücken im Lebenslauf des Kindes (er-)kennen und Ideen entwickeln, diese zu schliessen.

Methoden: Theoretische Inputs, Einzel- und Gruppenarbeiten, Erfahrungsaustausch, Praxisbeispiele.

Leitung: lic. phil. Barbara Raulf, Sozialpädagogin, Mitarbeiterin PACH

Kosten: Einzelpersonen 120, CHF Paare 200 CHF (Pausengetränke inbegriffen)
Kursgrösse:  8–12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Anmeldung:  Hier geht’s zum Anmeldeformular ; Anmeldeschluss: 2. Juni 2017