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Pflegeeltern von Babys und kleinen Kindern sein

Veranstaltung

1. Treffen: Samstag, 4. November 2017
2. Treffen: Samstag, 27. Januar 2018
3. Treffen: Samstag, 17. März 2018
jeweils 10–13 Uhr, Zürich

Zielgruppe: Pflegeeltern zusammen mit ihren Pflegekindern vom Säuglings- bis zum Kindergartenalter.

Inhalt: Kinder, die sehr früh in ihrem Leben Beziehungsabbrüche erfahren, sind besonders schwer belastet. Sie müssen immer wieder kritische Übergänge bewältigen und schon früh damit zurechtkommen, dass sie verschiedene Bezugspersonen haben und zu verschiedenen Familien gehören. Das bedeutet für Pflegeeltern, manchmal auch schwierige Momente in der Beziehung zum Kind auszuhalten. In diesem Angebot können Pflegeeltern ihre persönlichen Themen und Konflikte einbringen, aufgreifen und diese nicht nur mit einer Fachperson, sondern auch mit anderen Pflegeeltern, die Kinder im selben Alter in Pflege haben, besprechen. Fragen könnten sein: Was sind schwierige Situationen? Warum verstehe ich mein Kind manchmal nicht? Wo sind Hindernisse in der Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie? Wie kann ich meinem Kind Halt geben? Was braucht das Kind von mir? Wo drückt der Schuh bei mir? Gemeinsam werden Erfahrungen reflektiert und Strategien für Konfliktsituationen erarbeitet. Die Fachperson, die die Veranstaltung leitet, verfügt über ein breites Wissen über die Altersphase kleiner Pflegekinder, deren Bedürfnisse sowie über die spezifischen Herausforderungen für die Pflegeeltern.

Aufbau: Die Pflegeeltern treffen sich zusammen mit ihren Kindern an drei Vormittagen mit kleinem Lunch. In allen Einheiten werden jeweils die Fragestellungen der Pflegeeltern aufgegriffen, reflektiert und mit fachlichen Inputs hilfreiche Alternativen entwickelt. Die Pflegeeltern haben zwischen den Treffen Zeit, neue Wege im Alltagsgeschehen zu erproben und zu schauen, was gelungen ist oder was unbefriedigend war, um weitere Anregungen zu bekommen.

Kinderbetreuung: Die Pflegeeltern und Pflegekinder nehmen gemeinsam teil. Damit sich die Erwachsenen gut austauschen können und die Kinder keinen Trennungsstress haben, werden sie während der Treffen von einer Kleinkindererzieherin in Sichtweite betreut und können mit Gleichaltrigen spielen.

Ziele:

  • Die Pflegemütter und Pflegeväter setzten sich mit ihren

eigenen Haltungen und Erziehungsvorstellungen auseinander.

  • Die Pflegemütter und Pflegeväter erkennen, was ihr Pflegekind braucht.
  • Die Pflegemütter und Pflegeväter entwickeln und erproben neue Ideen und Strategien und gehen gestärkt in den anspruchsvollen Alltag zurück.

Methoden: Inputs der leitenden Fachperson; Erfahrungsaustausch mit anderen Pflegeeltern; Erproben von Handlungsalternativen (auch zwischen den einzelnen Einheiten); Einbezug der Kinder als zusätzlichen Erfahrungsraum.

Leitung: lic. phil. Maria Mögel, Psychologin, Kinderpsychotherapeutin FSP in eigener Praxis/wissenschaftliche Mitarbeiterin am Marie Meierhofer Institut für das Kind in Zürich; lic. phil. Cornelia Zahner, Sozialpädagogin FH, Ethnologin und Psychoanalytikerin (frühere Mitarbeiterin PACH)

Kosten: Einzelpersonen 150 CHF, Paare 180 CHF (kleiner Lunch inbegriffen)
Kursgrösse: 5–8 Kinder mit ihren Pflegeeltern (einzeln oder Paare)
Anmeldung: Hier geht’s zum Anmeldeformular; Anmeldeschluss: 20. Oktober 2017