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Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und zur Adoption

PAVO

Am 10. Oktober 2012 hat der Bundesrat die neue Pflegekinderverordnung PAVO verabschiedet – das Papier von 1978 wurde teilrevidiert und damit wichtige Lücken im Pflegekinderbereich geschlossen. Neu sind entgeltliche Pflegeverhältnisse etwa bereits ab einem Monat Dauer bewilligungspflichtig; und die Bewilligungspflicht dehnt sich bis auf 18-jährige aus, die ihren Lebensmittelpunkt nicht bei einem leiblichen Elternteil haben. Das Kindeswohl wird erfreulicherweise deutlich stärker ins Zentrum der Verordnung gerückt. Pflegekinder werden neu einer Vertrauensperson zugewiesen und müssen bei allen wesentlichen Entscheidungen einbezogen werden. Dies ist eine zentrale und wichtige Anpassung der Verordnung. Die revidierte PAVO trat zeitgleich in Kraft, wie die neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden ihre Tätigkeit aufnahmen: im Jahr 2013. Nun beinhaltet sie auch klare Regeln für Organisationen, die Dienstleistungsangebote in der Familienpflege erbringen. Als immens wichtig schätzt PACH es ein, dass weiterhin der Blick auf das einzelne Kind oder den einzelnen Jugendlichen in einem Pflegeverhältnis gerichtet wird.

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