• Slider Image

UN-Kinderrechtskonvention

Übereinkommen über die Rechte der Kinder

Die Kinderrechtskonvention wurde am 20. November 1989 von der UN-Generalversammlung angenommen und trat am 20. September 1990 in Kraft. Die Kinderrechtskonvention hat die grösste Akzeptanz aller UN-Konventionen. Mit Ausnahme zweier Staaten (USA und Somalia) haben weltweit alle Länder die Kinderrechtskonvention ratifiziert. Die Kinderrechtskonvention ist für die Schweiz seit dem 26. März 1997 gültig.

Die Konvention definiert Kinder als Menschen, die das 18. Lebensjahr noch nicht abgeschlossen haben. Die Konvention legt wesentliche Standards zum Schutz der Kinder weltweit fest und stellt vier Grundprinzipien voran:

  1. Nichtdiskriminierung: Das Recht auf Gleichbehandlung aller Kinder und Jugendlichen, ohne jede Form von Diskriminierung (Artikel 2).
  2. Kindeswohl: Das Generalprinzip der Orientierung am Kindeswohl («best interests of the child», Artikel 3/1) verlangt, dass bei allen Massnahmen, die Kinder und Jugendliche betreffen, das Wohl des Kindes im Vordergrund steht.
  3. Entwicklung: Jedes Kind hat ein angeborenes Recht auf Leben, Überleben und auf bestmögliche Entwicklungschancen (Artikel 6).
  4. Beteiligung: Kinder haben das Recht auf Partizipation in allen sie betreffenden Angelegenheiten (Artikel 12).

Unicef

Zu den UN-Guidelines for Alternative Care of Children