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Portrait & Geschichte

Portrait

PACH, Pflege- und Adoptivkinder Schweiz, ist Ihre Anlaufstelle für Fragen rund um Pflege- und Adoptivkinder. Als einzige gesamtschweizerische Organisation beschäftigen wir uns sowohl mit Adoption als auch dem Pflegekinderwesen und können so von Synergien profitieren. Wir bilden, beraten, begleiten. Dabei bauen wir auf jahrzehntelange Erfahrung in beiden Bereichen und arbeiten mit Behörden und sozialen Beratungsorganisationen zusammen. In unserer Arbeit steht das Wohl des Kindes immer an allererster Stelle; PACH orientiert sich an der UNO-Kinderrechtskonvention.

Unser Angebot:

Bereich Pflegekinder

  • Persönliche Beratung …
  • Kurse und Veranstaltungen …
  • Tagungen …
  • Coaching …
  • Unterstützende Tools …
    … für Pflegekinder, Pflegeeltern und leibliche Eltern

Bereich Adoption

  • Eignungsabklärung von Adoptiveltern
  • Kurse für Menschen, die eine Adoption ins Auge fassen oder adoptieren möchten
  • Sammeln von Eltern mit Eignungsbescheinigung in einem Pool (als einzige Organisation in der Deutschschweiz)
  • Persönliche Beratung von leiblichen Müttern oder Eltern, die in Erwägung ziehen, ihr Kind zur Adoption freizugeben / Begleitung in Zusammenarbeit mit Fachleuten und Behörden (als einzige Organisation in der Deutschschweiz)
  • Persönliche Beratung für alle Betroffenen (auch Adoptivkinder / erwachsene Adoptierte, Adoptiveltern und Menschen, die eine Adoption in Betracht ziehen)
  • Coaching für Adoptiveltern
  • Wurzelsuche für erwachsene Adoptierte

Für Fachpersonen

  • Beratung
  • Kurse
  • Tagungen
  • Fachaustausch
  • Forschung

Unsere Angebote sind so individuell, wie es menschliche Beziehungen eben sind. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zu Chancengleichheit und Perspektiven. Dazu gehört auch, dass wir die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren; für die Bedürfnisse von Kindern, die nicht oder nur teilweise bei ihren leiblichen Eltern gross werden. Auch sie sollen können, was sie zu selbstbewussten, unabhängigen Erwachsenen macht: geborgen aufwachsen.

Um dieses Ziel zu erreichen, betreibt PACH auch eigene Forschungsarbeit, fördert den Transfer in den Alltag und entwickelt ihre Dienstleistungen anhand neuster Erkenntnisse stetig weiter. Als Kompetenzzentrum setzen wir uns auch auf politischer Ebene für die Belange von Pflege- und Adoptivkindern ein und nehmen Einfluss auf entsprechende Prozesse. PACH versteht sich als Dachverband anderer Organisationen, die dasselbe auf lokaler Ebene tun (siehe auch Mitgliederorganisationen).

Als gemeinnützige Organisation finanziert sich PACH vornehmlich über Spenden und Legate und ist dringend auf Unterstützung angewiesen.

Geschichte

PACH entstand 2016 durch den Zusammenschluss der Pflegekinder-Aktion Schweiz mit der Schweizerischen Fachstelle für Adoption. Damit wurden Kompetenzen und Ressourcen gebündelt: Gleiche Zielgruppen werden nun gemeinsam angesprochen, die Interessensvertretung für Pflege- und Adoptivkinder in Öffentlichkeit und Politik gestärkt.

Ihren Anfang nahm die «Pflegekinder-Aktion» 1948 mit der Gründung der «Pflegekinder Aktion Zürich». Dies als Antwort auf die Enthüllungen der Zeitschrift «Beobachter», die 1946 die Missstände im Verding- und Pflegekinderwesen aufgedeckt hatte. 1950 entstand die «Pflegekinder-Aktion Schweiz». Ihr Anliegen blieb es, die Lebenssituation der Pflegekinder zu verbessern und für ihre Lage ein öffentliches Interesse zu wecken. Mittels Lobbying in Verwaltung und Politik auf Bundesebene gelang es, dass 2013 eine moderne Pflegekinder-Verordnung in Kraft gesetzt werden konnte.

Hier geht es zur Geschichte der Pflegekinder-Aktion Schweiz.

Die Schweizerische Fachstelle für Adoption ging 1997 aus dem Schweizerischen Gemeinnützigen Frauenverein und der Schweizerischen Private Mütterberatung und Adoptivkinder-Vermittlung hervor. Beide Vereine unterhielten seit 1922 respektive 1953 Adoptionsberatungsstellen in Zürich/Rapperswil.