Integras-Online-Tagung: Sonderpädagogik

Schülerinnen und Schüler in der Sonderschulung mit Anspruch auf verstärkte Massnahmen haben nicht nur einen besonderen Bildungsbedarf, teilweise kommen auch psychische oder Verhaltensstörungen dazu, wie beispielsweise affektive Störungen, Angststörungen oder auch Persönlichkeitsstörungen.

Was tun, wenn ein 5-jähriger bereits suizidale Tendenzen zeigt und das Essen verweigert oder Jugendliche im Autistischen Spektrum mit sehr herausfordernden Verhaltensweisen die Sonderpädagogik an ihre Grenzen stossen lassen? Dann sind psychiatrische Kompetenzen und Massnahmen gefragt.

Wenn Sonderschulung und Psychiatrie zum Wohle eines Kindes oder Jugendlichen zusammentreffen entstehen neue Schnittstellen. Wann zeichnet sich ein psychiatrischer Bedarf in der Schule ab? Wie und von wem können zuverlässige Diagnosen erstellt werden? Ab wann sieht sich die Psychiatrie als indiziert? Und ab wann wird das Feld der Schule für die Psychiatrie zum Handlungsfeld? Oft besteht die Schwierigkeit darin festzustellen, in welches Fachgebiet die Anliegen der Kinder oder Jugendlichen fallen.

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