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Forschungstagung Pflegekinder und Migration

«Pflegekinder im Kontext von Flucht, Migration und Integration – Aktuelle internationale Studien im Pflegekinderbereich»:
Tagung 23. Mai 2019, Basel

Aufgrund vielfältiger globaler gesellschaftspolitischer Ursachen sind seit einigen Jahren viele Menschen aus ihrem Heimatland geflüchtet, was zu einer erhöhten Zuwanderung in Europa geführt hat. Unter diesen Flüchtlingen befinden sich unbegleitete Minderjährige bzw. mineur-e-s non accompag- né-e-s (MNA). Bereits 2005 hat die UNO dieser besonders verletzlichen Gruppe von Migrantinnen und Migranten einen besonderen Schutzstatus eingeräumt.
In Deutschland und der Schweiz leben ungefähr 14% der MNA in Pflegefamilien. Die Pflegekinderhilfe ist somit zwar in der Unterstützung von jungen Menschen mit einer Migrationsgeschichte vertraut, hat diese Thematik bisher aber eher randständig behandelt.
Die Pflegekinderhilfe ist als Teil der Kinder- und Jugendhilfe ein nicht zu unterschätzendes Hilfeangebot im Schutz- und Versorgungsauftrag des jeweiligen Staates. Dementsprechend ist sie bereits seit geraumer Zeit mit der Auseinandersetzung von Flucht, Migration und Integration konfrontiert.
Vor diesem Hintergrund ergeben sich vielfältige Fragen zu Fachstandards, die akteurspezifisch in der Pflegekinderhilfe – Pflegekind, Herkunftsfamilie, Pflegefamilie und Fachpersonen – zu adressieren sind.

Im Rahmen dieser Tagung am  23. Mai in Basel werden hierzu sowohl theoretische Auseinandersetzungen als auch aktuelle empirische Befunde zu einer migrationssensiblen Pflegekinderhilfe, die auf Integration und Förderung der Teilhabe abzielt, aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Luxemburg vorgestellt. Mehr Informationen finden Sie hier (PDF).

Und hier geht’s zur Anmeldung (PDF).