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Für Pflegeeltern

Sie sind Pflegeeltern: Brauchen Sie Beratung?

Sie sind Pflegeeltern und haben Fragen oder sind mit einer schwierigen Situation konfrontiert? Unsere Fachmitarbeiterinnen sind gerne für Sie da.
Rufen Sie uns an unter Tel. 044 205 50 40, Montag bis Donnerstag 10–12 Uhr / 14–16 Uhr, Freitag 10–12 Uhr.
Oder schreiben Sie uns eine Mail: info@pa-ch.ch

Unsere telefonische Erstberatung ist kostenlos.

 

Unsere Tarife für regelmässige Beratung von Eltern sind nach Einkommen gestaffelt; so können Pflegeeltern mit niedrigerem Einkommen bereits ab 30 Franken pro Stunde regelmässig professionelle Unterstützung durch PACH erhalten …

Einkommen von …… bisBeitrag pro Stunde
10’000140 CHF
8’00010’000110 CHF
6’0008’00080 CHF
5’0006’00060 CHF
5’00030 CHF

Sie sind Pflegeeltern: Wir beraten Sie auch rechtlich

Welche Rechte und Pflichten haben Pflegeeltern? Welche Rechte und Pflichten haben leibliche Eltern? Wie ist die Entschädigung der Pflegeeltern geregelt? Wer hat die elterliche Sorge inne? Und was tut genau die Vertrauensperson?

Auch bei rechtlichen Fragen können Sie sich gerne an uns wenden. Unsere Juristin ist für Sie da. Für eine regelmässige Rechtsberatung gelten die Tarife oben.

Die telefonische Erstberatung ist kostenlos.

Hier geht es zu Rechten und Regelungen im Pflegekinderbereich und hier zu den häufig gestellten Fragen.


Sie sind Pflegeeltern: Ein Coaching kann Sie weiterbringen

  • «Erst vor Kurzem haben wir ein Pflegekind in unsere Familie aufgenommen. Jetzt bewegt uns viel Neues.»
  • «Manchmal ist es nicht leicht, mit den Eltern unseres Pflegekindes <den Rank> zu finden.»
  • «In letzter Zeit wird mir alles zu viel – ich weiss manchmal nicht mehr, wo mir der Kopf steht!»

Pflegeeltern können Coaching/Supervision beanspruchen. Sei es bei Schwierigkeiten mit dem Pflegekind oder mit dessen Eltern, bei Fragen zur Schule oder bei Differenzen mit involvierten Behörden: Der Supervisor/die Supervisorin trägt dazu bei, aktuelle Probleme besser zu verstehen und eine andere Perspektive zu finden. Doch nicht nur bei akuten Schwierigkeiten, sondern auch als Begleitung kann Coaching sehr sinnvoll sein. Ein Coaching besteht aus drei bis acht Sitzungen.

Sind Sie interessiert? Melden Sie sich bei uns, PACH vermittelt Sie gerne an ausgewählte Coachs weiter.

Und: Finanziert die Platzierungsstelle die Supervision nicht, leistet PACH Kostengutsprache.
Die Rückfinanzierung ist durch die Viktor Dürrenberger-Stiftung Zürich garantiert. In der Regel beteiligen sich Pflegeeltern mit 10 Prozent an den Kosten.

Hier geht’s zum Vorgehen für die Kostengutsprache.

Hier können Sie den Antrag für Kostengutsprache herunterladen.


Sie sind Pflegeeltern: Wir haben Seminare und Veranstaltungen für Sie

Biografiearbeit
Biografiearbeit ist eine Methode, Pflege- und Adoptivkindern den Zugang zu ihrer Geschichte zu ermöglichen und sie so in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Kinder, die nicht oder nur teilweise bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, brauchen Antworten auf ihre zentralen Fragen: Woher komme ich? Warum kann ich nicht bei meinen Eltern leben? Warum können sie nicht für mich sorgen? Was ist passiert? Muss ich für meine Herkunft und Vergangenheit schämen? Zu wem gehöre ich überhaupt?

Für Pflegeeltern und Adoptiveltern (Kosten: Einzelperson 120 CHF, Paare 200 CHF).

Daten 2020:
Donnerstag, 22. Oktober 2020, 9.30–16.30, Zürich, Anmeldung hier, Anmeldeschluss: 3. Oktober 2020

 

Wenn Pflegekinder volljährig werden
Plötzlich geht es ganz schnell: Der 18. Geburtstag ist da und will gefeiert werden. Für Pflegekinder ändert sich mit diesem denkwürdigen Tag sehr vieles, auch wenn äusserlich vorläufig alles beim Alten bleibt.

Gemeinsam mit Ihrem Pflegekind gehen Sie den Fragen nach:
Sind die Pflegeeltern weiterhin für das Pflegekind verantwortlich? Können sie dem Pflegekind helfen, wenn es nicht weiter weiss?
Muss das Pflegekind jetzt ausziehen, weil es kein (Pflege-)Kind mehr ist?
Wer unterstützt das Pflegekind finanziell, bis es selbst genug verdient?
Wer darf dem Pflegekind noch Vorschriften machen, oder kann und muss es nun alles selbst entscheiden?
Wohin kommt die Post des Pflegekinds? Wen kann es fragen, wenn das Pflegekind etwas nicht versteht?
Gibt es noch andere Jugendliche, die in derselben verzwickten Situation sind?

An dieser Veranstaltung bekommen Sie zusammen mit Ihrem Pflegekind Gelegenheit, sich frühzeitig mit diesen Fragen zu beschäftigen.

Was Sie an dieser Veranstaltung erfahren:

Rechtliche Veränderungen und Konsequenzen nach dem 18. Geburtstag.
Pflegeeltern wissen, wo die Verantwortlichkeiten liegen und welche Stellen oder Fachpersonen mit ihnen die Verantwortung für den jungen Erwachsenen teilen.
Sie sind mit Ihrem Pflegekind im Gespräch, und gemeinsam können Sie die nächsten Schritte planen.

Leitung: Fachmitarbeiterin PACH
Für wen? Pflegejugendliche ab 16 mit ihren Pflegeeltern
Kosten: 100 CHF pro Familie
Gruppengrösse: 10–20 Personen
Interessiert? Kontakt über info@pa-ch.ch

Hier finden Sie den Flyer.

Die Veranstaltung wird auf Anfrage bei genügend Teilnehmenden durchgeführt oder als massgeschneidertes Angebot im Auftrag einer Trägerschaft.

 

Jahrestagungen: Unterlagen zu PACH-Tagungen, die sich (auch) mit der Pflegekinderhilfe auseinandersetzen, finden Sie unter dem Menüpunkt Tagungen.


Sie sind Pflegeeltern und möchten sich austauschen: Begleitete Austauschgruppen

Begleitete Austauschgruppen ermöglichen die Auseinandersetzung auf Augenhöhe und fördern die gegenseitige Unterstützung. Wir haben zwei Angebote im Pflegekinderbereich:

Begleitete Austauschgruppen für Pflegeeltern
Pflegeeltern, die einen regelmässigen und vertieften Austausch zu vielen Fragen des Alltags mit einem Pflegekind oder im Zusammenleben miteinem minderjährigen Kind oder Jugendlichen vor dem Hintergrund von Flucht und Migration wünschen, können sich einer Austauschgruppe anschliessen.
Diese ist eine Mischform aus Pflegeelterntreffen und Supervision.

Voraussetzung ist die Bereitschaft zur aktiven und regelmässigen Teilnahme. Begleitete Austauschgruppen ermöglichen die Auseinandersetzung auf Augenhöhe und fördern die gegenseitige Unterstützung. Die Gruppenmitglieder beraten sich gegenseitig, tauschen Erfahrungen aus und reflektieren ihr Handeln im Pflegefamilienalltag – bei Pflegeeltern von MNA (Mineurs
non accompagnés) unter Berücksichtigung der spezifischen Aspekte von Flucht und Migration. In der Auseinandersetzung mit dem eigenen Handeln werden die Pflegeeltern für den gemeinsamen Alltag mit ihrem Pflegekind gestärkt.

Neue Gruppen starten, sobald sich genügend Interessentinnen und Interessenten zusammengefunden haben. Jede Gruppe trifft sich im Laufe eines Jahres sechs Mal. Der Einstieg ist nach Absprache möglich.

Leitung: Dr. phil. Nicolette Seiterle, wissenschaftliche Mitarbeiterin PACH / lic. iur. Seraina Berner Boadi-Attafuah, juristische Mitarbeiterin PACH / lic. phil. I Barbara Furrer, Fachmitarbeiterin PACH

Neue Gruppen starten, sobald sich genügend Interessentinnen und Interessenten zusammengefunden haben. Jede Gruppe trifft sich im Laufe eines Jahres sechs Mal. Der Einstieg ist nach Absprache möglich.

Hier geht’s zur Anmeldung.