Geborgen aufwachsen – das sollen auch Kinder und Jugendliche, die nicht oder nur teilweise bei ihren leiblichen Eltern gross werden können. Wie alle jungen Menschen sollen sie Unterstützung und Beständigkeit erfahren und sich in einem geschützten Umfeld entfalten dürfen. Einem Umfeld, das ihre Rechte wahrt und ihre persönliche Entwicklung fördert. Damit sie zu unabhängigen, selbstbewussten Erwachsenen werden, die ihren festen Platz in der Gesellschaft finden. Dafür setzen wir von PACH uns ein und erbringen Leistungen, die sonst niemand erbringen würde; keine andere Organisation, keine Behörde. Als einzige Stelle in der Schweiz beschäftigen wir uns schweizweit sowohl mit dem Thema Pflegekinder wie auch mit Adoption. Dabei ist das Wohl des Kindes immer das höchste Gut.

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Aktuelle Ausgabe Zeitschrift Netz 3/21

Unsere Namen tragen unsere Geschichte

Nicht nur unser Familienname verrät etwas über unsere Identität, sondern auch unser Vorname. Dies ist gerade auch für adoptierte Kinder wichtig, wenn zum Beispiel der Vorname alles ist, was sie von ihren leiblichen Eltern bekommen haben. Allan Guggenbühl gibt seine Einschätzungen dazu. Ausserdem erzählen zwei Entlastungspflegefamilien von ihrem Engagement und Nadine Hoch, Geschäftsleiterin der Eidgenössischen Kommission für Familienfragen ordnet die Schweizer Familienpolitik ein. Ein Teil dieser Familienpolitik ist natürlich auch die Geschichte der Adoption in der Schweiz, die mit dem PACH-/ZHAW-Forschungsprojekt «Inlandsadoption in der Schweiz: Kontinuitäten, Wandel und Wirkung von unumkehrbaren Familienplatzierungen im 20. und 21. Jahrhundert» gerade untersucht und im NETZ vorgestellt wird.

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