PROJEKTE.

PACH ist in zahlreichen Projekten für das Wohl der Kinder engagiert, die ganz oder teilweise nicht bei ihren Eltern aufwachsen können. Einige Projekte sind bereits abgeschlossen.

Vertrauliche Geburt

Bei der vertraulichen Geburt bringt eine Mutter, die ihr Kind nicht behalten möchte oder kann, ihr Kind im Spital zur Welt und gibt ihre Personalien an. Diese werden vom Spital und den Behörden aber vertraulich behandelt. So können das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft und die medizinische Versorgung von Mutter und Kind gewährleistet werden.

Damit die Mütter sich für diese Variante der Geburt entscheiden können, müssen sie über die vertrauliche Geburt Bescheid wissen. Deshalb hat PACH erforscht, wie die kantonalen Spitäler bei einer vertraulichen Geburt vorgehen und welche Erfahrungen sie damit bisher gemacht haben. Im Forschungsbericht finden Sie die aktuellen Resultate. PACH ist ausserdem daran, ein Projekt auszuarbeiten, um die Empfehlungen gemeinsam mit der Praxis umzusetzen.

Forschungsbedarfsanalyse Pflegekinderhilfe

Welche Bereiche der Pflegekinderhilfe sind noch zu wenig erforscht, um in der Praxis das Wohl der Pflegekinder zu sichern? Welche Fragen stellen sich Betroffene, aber auch Fachpersonen? Damit haben sich Integras und PACH in den Jahren 2020/2021 im Rahmen des Projekts «Pflegekinder – next generation» intensiv auseinandergesetzt. Die aktuellen Bedürfnisse verschiedenster Zielgruppen sind in der Forschungsbedarfsanalyse beschrieben.

Zudem hat Prof. Dr. Klaus Wolf Vorschläge für einige zielgerichtete Forschungsprojekte formuliert, aus welchen drei grosse Projekte hervorgehen. Hier finden Sie alle Berichte.

Minderjährige Flüchtlinge in Pflegefamilien

Praxisbeispiele aus den Kantonen Baselland, Neuchâtel, Solothurn, Bern und Appenzell Ausserrhoden

2017 flüchteten mehr als 700 Kinder und Jugendliche in die Schweiz – alleine, ohne Begleitung Erwachsener. Wie es den Kinderflüchtlingen hier geht, und welche Auswirkungen es auf ihre Biografie und Integration hat, wie sie nach ihrer Ankunft in der Schweiz untergebracht und betreut werden, dazu weiss man hierzulande jedoch noch nicht viel. Mit diesem Forschungsprojekt hat PACH dazu beitragen, diese Lücke zu schliessen.

Zwischenbericht aus Sicht von Fachpersonen (Seiterle 2019)

Bestandesaufnahme: Wie viele Pflegekinder leben in welchen Pflegeverhältnissen in der Schweiz?

Wie viele Autos auf unseren Strassen fahren, sagt uns regelmässig das Bundesamt für Statistik. Wie viele Pflegekinder es in der Schweiz gibt, wissen wir allerdings nicht genau – es gibt keine gesicherten aktuellen Zahlen. Ein grosses Versäumnis, findet PACH. So haben wir in Zahlen und Fakten zu Pflege- und Heimkindern in der Schweiz erhoben, zum Beispiel zu den Pflegeverhältnissen, in denen sie leben. Denn der Pflegekinderbereich in der Schweiz ist geprägt von einer Vielfalt verschiedenster Formen und Organisationen von Pflegeverhältnissen.

«Das Wohl der Pflege- und Adoptivkinder» von Nicolette Seiterle, wissenschaftliche Mitarbeiterin PACH, (erschienen in «Sozial Aktuell» 11/18)

«Pflegekinderhilfe in der Schweiz: Aktuelle Zahlen und Strukturen» von Nicolette Seiterle, wissenschaftliche Mitarbeiterin PACH (erschienen im Magazin «Forum Erziehungshilfen» 5/17)

Bestandesaufnahme 2017

Bestandesaufnahme 2016

Bestandesaufnahme 2015

Rückkehrprozesse Pflegekinder zu ihren Herkunftseltern

Unter welchen Voraussetzungen können/dürfen/müssen Pflegekinder zu ihren leiblichen Eltern zurückkehren? Zu dieser Frage fehlen in der Schweiz weitgehend wissenschaftliche Studien. Es ist ausserdem kaum Wissen darüber vorhanden, welche Haltungen bezüglich einer Rückkehr in der Fachwelt vertreten sind, und wie Fachpersonen des Pflegekinderbereichs zur jetzigen Gesetzeslage stehen. PACH hat mit dieser Studie mehr Wissen zum Thema Rückkehrprozesse generiert.

Ergebnisbericht

Traduction française des résultats

Verletzbar durch erworbene Elternschaft

Dass und wie Kinder durch ihre Eltern leiden, ist bekannt und erforscht. Im Zusammenleben von Kindern und Eltern können aber auch die Eltern emotional verletzt werden. Das ist ein wenig thematisiertes, eher tabuisiertes Thema, das Yvonne Gassmann im Rahmen ihrer damaligen Tätigkeit bei der Pflegekinder-Aktion Schweiz untersucht hat.

Modalitäten erworbener Elternschaft von Yvonne Gassmann.

Pflegefamilien und Heimplatzierungen

«Der Prozess der Hilfeplanung und seine Auswirkungen auf die betroffenen Kinder, Jugendlichen und Familien»: Das Forschungsprojekt wurde im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen im gesellschaftlichen Wandel» (NFP 52) des Schweizerischen Nationalfonds durchgeführt. An der Längsschnittstudie beteiligt waren die damalige Pflegekinder-Aktion Schweiz (heute PACH), die Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Gallen, Studienbereich soziale Arbeit, und die Stiftung Zürcher Kinder- und Jugendheime.

Die Zusammenfassung der Forschungsergebnisse
Bestellen Sie das Buch.
Mehr zum Nationalen Forschungsprogramm: www.nfp52.ch

 

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