Geborgen aufwachsen – das sollen auch Kinder und Jugendliche können, die nicht oder nur teilweise bei ihren leiblichen Eltern gross werden. Wie alle jungen Menschen sollen sie Unterstützung und Beständigkeit erfahren und sich in einem geschützten Umfeld entfalten dürfen. Einem Umfeld, das ihre Rechte wahrt und ihre persönliche Entwicklung fördert. Damit sie zu unabhängigen, selbstbewussten Erwachsenen werden, die ihren festen Platz in der Gesellschaft finden. Dafür setzen wir von PACH uns ein. Wir erbringen Leistungen, die sonst niemand erbringen würde; keine andere Organisation, keine Behörde. Dabei steht das Wohl des Kindes stets an allererster Stelle. Als einzige Organisation in der Schweiz beschäftigen wir uns auf nationaler Ebene sowohl mit dem Pflegekinderwesen wie auch mit Adoption und profitieren so von Synergien. Auch auf politischer Ebene setzen wir uns für die Belange von Pflege- und Adoptivkindern ein: PACH kann massgeblich zu Chancengleichheit und Perspektiven in der Gesellschaft beitragen.

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Aktuelle Zahlen zu Pflege- und Heimkindern in der Schweiz

Noch immer wissen wir nicht genau, wie viele Kinder hierzulande sowohl auf Anordnung der Behörden wie auch auf einvernehmlicher Basis bei Pflegeeltern oder in Heimen leben. PACH, Pflege- und Adoptivkinder Schweiz, will diese Daten nun regelmässig erheben – und kann vorerst eine wertvolle Übersicht bieten ...

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Jetzt ist es so weit:

Die Schlusserklärung der letzten Jahrestagung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen IAGJ ist online. Unter anderem finden sich darin konkrete Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe in der Schweiz, in Österreich, Deutschland und den Niederlanden. PACH hat sich massgeblich daran beteiligt und im Frühling ein Themenheft zur Pflegekinderhilfe im Vierländervergleich herausgegeben. Derzeit arbeitet PACH mit verschiedenen Partnern daran, die Empfehlungen in die Praxis zu implementieren.

Die Schlusserklärung finden Sie hier.

So wirkt unsere Arbeit – ein Beispiel

«Ich hatte überhaupt kein Gefühl für das Kind»

Miriam Müller* erfuhr erst im siebten Monat, dass sie schwanger war – sie hatte wie immer ihre Monatsblutungen, keinen dicken Bauch, keine anderen Anzeichen. Die alleinstehende junge Frau stand unter Schock. Schliesslich entschied sie sich, ihr Kind zur Adoption freizugeben. «Ich dachte, bevor ich das Kind behalte, weil ich es muss, gebe ich es lieber jemandem, der sich sehnlichst eines wünscht», erinnert sie sich. Doch am Ende kam es anders. PACH hat Miriam Müller auf ihrem Weg begleitet und unterstützt.

Heute Nachmittag sieht Miriam Müller (26) ihre kleine Tochter wieder. Endlich. Denn auch wenn sie ihr Kind jeden Tag, seit sie das Spital verlassen hat, bei der Übergangspflegefamilie besucht: Die Minuten ohne die Kleine sind lang, die Schmerzen im Unterleib spürbarer; Miriam Müller hatte nach der Geburt Probleme mit ihrer Plazenta und verlor zwei Liter Blut, worauf ein Eingriff folgte. Das war vor einem Monat. «Ich konnte weder essen noch auf die Toilette gehen», erinnert sich die junge Frau an die Zeit im Spital, «aber wenn ich die Kleine bei mir hatte, war alles gut.»

Wegen Müdigkeit beim Arzt

Mutterliebe – etwas, das sich Miriam Müller noch fünf Wochen vor der Geburt nicht hätte vorstellen können. Damals wusste sie noch nicht einmal, dass sie schwanger war: Die Monatsblutungen kamen wie immer unregelmässig und der Bauch war unverändert, vielleicht ganz leicht gewölbt. Der Appetit hatte sich nicht gesteigert und das Gewicht war höchstens um drei Kilo gestiegen, was Miriam Müller nicht weiter beachtete. Auch, als sie Wasser in den Beinen bekam, dachte sie sich nichts dabei: «Bei uns liegen Nierenleiden in der Familie, da gehört Wasser in den Beinen dazu.» Als sie jedoch ständig müde war und noch eine Bronchitis dazukam, liess sich Miriam Müller durchchecken, auch von der Frauenärztin.

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